Der Darm – der Sitz allen Lebens

Jedes Organ symbolisiert, ganzheitlich betrachtet,  einen Bereich in unserem Leben, in unserer inneren Haltung. So stehen die Lungen für die Freiheit. Die Leber für das Leben selbst. 

Der Darm spiegelt uns unsere Lebensform wider. Und zwar wie wir unser Leben gestalten und welchen Sinn wir dem Leben geben. Der Darm ist das erste, was in den ersten Tagen entsteht, wenn die Eizelle befruchtet wurde. Und auch wenn wir meinen, dass der Darm in uns liegt, was er zweifellos tut, ist er doch die größte Kontaktstelle mit dem Äußeren. 

Alles, was wir in uns aufnehmen, wird begutachtet, aufgespalten, sortiert und verwertet. Unnötiges wird ausgeschieden, wenn es möglich ist. Gifte werden möglichst effektiv ausgeleitet. Mit der Nahrung erhalten wir uns am Leben. Oder vielmehr erhalten wir unsere Zellen, aus denen wir bestehen, am Leben. 

Genauso prasseln täglich Eindrücke, Erlebnisse und Situationen auf uns ein, die wir genauso verarbeiten. Es wird genauso sortiert, was gut ist, was nützlich ist, was eher sinnlos ist oder uns sogar schadet. Aber auch hier schaffen wir es nicht alle schädlichen Erlebnisse zu verarbeiten. Manche werden nur scheinbar vergessen und schlummern tief in unserem Unterbewusstsein, wodurch wir in bestimmten Situationen gelenkt werden. 

Der Darm als Schnittstelle unserer Gesundheit

Der Darm wird besiedelt von Billionen von bestimmten Bakterien. Und es klingt fast wie in einem Sci-Fi-Roman, wenn ich sage, dass diese Bakterien uns steuern. 

Die Nervenverbindungen zwischen dem Darm und dem Gehirn gleichen dabei fast einer Einbahnstraße. Über die Nervenverbindungen werden Informationen gesendet – 90% vom Darm und 10% vom Gehirn ausgehend. Es wird deutlich, wer hier das Sagen hat!

Wer aber nutzt diese „Leitung“ des Darms zum Hirn? Es sind die Mikroben, die Darmschleimhaut und das Immunsystem. 

Wenn aber das Darmmilieu verschoben, unausgeglichen oder sogar überwiegend aus den schädlichen Darmbakterien besteht, dann wirkt sich das auch auf die Darmschleimhaut aus und somit auch auf das Immunsystem.

Wozu sind die Bakterien im Darm gut? 

Bakterien sind an sich absolut wunderbare und für uns notwendige Lebewesen. Sie verrichten ihre Arbeit und würden alles tun, ihren Wirt zu erhalten. Sie bewegen sich immer dorthin, wo sie überleben können. Und schützen auch unsere Darmschleimhaut vor einer Neubesiedelung von schlechten Darmbakterien. Das einzige, was sie erwarten ist, dass wir ihnen alles notwenige geben und sie vor schlechtem schützen. 

Notwendig ist hierbei natürlich Futter. Hier lässt sich unterscheiden: essen wir bspw. ballaststoffreich, viele Pflanzen, Gemüse, Obst und Fermentiertes, dann bekommen sie schon fast alles, was sie brauchen. Essen wir hingegen Zucker, viele Milchprodukte, verarbeitete industrielle Produkte, zu viel Obst, Alkohol usw. dann hungern unserer guten, hilfreichen Darmbakterien aus und werden schwach. So können sich schädliche ansiedeln und freuen sich auch noch über das tolle Buffett! 

Ihr Beitrag ist so facettenreich, dass ich das hier gar nicht zusammenfassen kann. Aber eines noch: sie sorgen auch dafür, dass krankmachende Gene ausgeschaltet werden und gesunderhaltende Gene eingeschaltet werden. Und jetzt denkt mal hier weiter …. 🙂 

WAS VERURSACHT EIN „SCHLECHTES“ DARMMILIEU? 

 Leider ist es heute nicht mehr so intuitiv seine guten Darmbakterien gut zu bewirten. Ich fange mal damit an, was ihnen schadet: 

  • gentechnisch veränderte Nahrung
  • mit Ackergiften belastete Nahrung
  • Antibiotika (nach jeder Antibiotikakur, muss eine Probiotikakur her! Gute Ärzte weisen darauf hin.)
  • chemische Nahrungsmittelzusätze (künstliche Aromen, künstliche Süßungsmittel usw.)
  • Stress (schwächt auch unsere Darmflora)
  • Strahlung
  • schlechte Luft
  • Zucker, Weissmehlprodukte, Alkohol
  • wenig Ballaststoffe (dient ihnen auch als Futter)
  • uvm.

ABER WOHER WEISS ICH, DASS ICH EIN „SCHLECHTES“ DARMMILIEU HABE?

Die Symptome sind so zahlreich, wie die Sterne am Himmel. Aber eines sollte klar sein: Krankheiten hängen unheimlich eng mit einem nicht intakten Darm zusammen. Grundsätzlich ist immer anzuraten, seinen Darm zu pflegen. So, wie wir unsere Haut mit täglichen Cremes verwöhnen, unserer Zähne 2x am Tag putzen, unsere Haare waschen, nähren und pflegen – genau diese Aufmerksamkeit hat auch unser Darm verdient. Dabei ist das gar nicht so kompliziert und kann in den Alltag eingebaut werden. (Hier kommst du zur begleiteten Darmreinigung.)

Symptome können folgende sein: 

  • Kopfschmerzen
  • Blähbauch
  • Durchfall und Verstopfung
  • Übergewicht  
  • Diabetes
  • Autoimmunerkrankungen
  • Alzheimer
  • Arthritis 
  • Allergien 
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten 
  •  uvm. 

Eins zum Schluss:

Im Darm wird entschieden, was in die Blutbahn kommt und damit, was bei unseren Zellen ankommt und was nicht. 

So, wie unsere Zellen genährt sind, so geht es uns. Denn wir sind nur unsere Zellen! 

Wenn im Darm die Nährstoffaufnahme geschwächt ist, durch nährstoffarme Lebensmittel, eine schlechte Darmflora, Erkrankungen oder aufgrund von Stress, dann kommt entsprechend wenig bei unseren Zellen an. 

Diese brauchen aber nicht nur Energie (KH), sondern auch Eiweisse, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Und zwar so, dass diese auch bei den Zellen ankommen. Anders, als viele Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller behaupten, kommen die gängigen Ergänzungen nicht an. Unser Körper ist schlau! Er lässt nur das rein, was er auch kennt. 😉 



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