How-to-Detox: Eine Anleitung zum Basenfasten

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Ich möchte euch hier einen 4-wöchigen Plan zum Basenfasten und somit Entsäuern und Entgiften vorstellen. Diese Anleitung soll nur als Ausgangspunkt dienen, den ihr an eure Bedürfnisse und an euer Leben anpassen könnt. Man kann immer noch mehr machen und viele Dinge auch weglassen. Ich glaube, dass diese Kur einen guten Mittelweg darstellt. Ich werde aber auch darauf eingehen, was ihr weglassen könnt, um nicht in Stress zu geraten, erstmal nicht so viele neue Präparate wollt oder was ihr noch mehr machen könnt.

Ich habe hier viele Maßnahmen und Präparate vorgestellt, die man einnehmen sollte oder könnte. Dabei bin ich nicht darauf eingegangen, wie genau, wann und womit man sie einnimmt. Das möchte ich nun hier tun.

Diese Kur habe ich für mich selbst zugeschnitten. Ich wollte einerseits auf Zellebene entsäuern, also intrazellulär. Andererseits wollte ich es überschaubar halten. Und ich glaube, es ist mir fast gelungen. 

Grundlegendes

Da es ums Basenfasten geht, habe ich hier einmal vorgestellt, welche Lebensmittel erlaubt sind und welche nicht. So sollte man dringend auf Kaffee verzichten, wie auch auf Alkohol, Zucker und Getreide in jeglicher Form. Auch fast auf alle tierischen Lebensmittel. Da fragt man sich glatt, was man essen sollte oder ob man sich nun morgens, mittags und abends einfach auf eine Weide stellt und sich an den Gräser satt essen soll. 

Naja, fast… Ich habe als Alternative zur Weide ein paar Rezepte getestet, die ich mit euch teilen möchte.

Wenn ich eine Fastenzeit plane, dann bereite ich mich erstmal mental darauf vor. Mir reicht es, wenn ich öfter daran denke, da ich das leidenschaftlich mache, versetzt es mich auch in positive Schwingungen.

In dieser Zeit gewöhne ich mir den Zucker ab (ich konsumiere ihn eh kaum und den Zucker-Entzug hab ich bereits längst hinter mir), verzichte immer öfter auf Kaffee (das fällt mir schon deutlich schwerer) und versuche immer seltener Brot zu mir zu nehmen. Da das wichtigste ein basisches Frühstück ist, habe ich hier mein Standard-Frühstücksrezept für euch bereit gestellt. 

Diese Vorbereitung erleichtert mir den Start, die ersten Basenfasten-Tage. Es ist dann ein sanftes Überleiten und kein Schock für den Organismus.

Wenn ich 4 Wochen entgifte, messe ich auch meinen pH-Wert mit pH-Teststreifen, die es relativ günstig gibt. Natürlich messe ich auch schon vorher, um dann später noch bessere Erfolge zu verzeichnen 🙂 

Meist suche ich auch schon paar Rezepte raus, die mich durch die erste Woche bringen und besorge mir die fehlenden Präparate. So und nun zur Anleitung. 

Anleitung zum Basenfasten

Wenn man auf intrazellulär entsäuern möchte, startet man den Tag mit dem Aktiv-Basen-Konzentrat, 30 min vorm Frühstück. Dabei wird das hochbasische Wasser mit etwas Wasser verdünnt, sodass es einen pH-Wert von etwa 10,5 bis 11 hat. Danach bereite ich mir meine 2 Liter Wasser mit einer Messerspitze Sango Meereskoralle vor, mache etwas Yoga und anschließend mache ich mich fertig. 

Kurz vor dem Frühstück nehme ich 1/4 TL Bitterbasenpulver, speichel es ein und lasse es auf der Zunge einwirken. Das aktiviert die körpereigene Basenbildung.

Danach nehme ich 3 Kapseln Basencitrate als Mineralstoffe für die Basenflut. Trinke noch 1TL Basenquelle verrührt mit Wasser aus. 

Zum Frühstück nehme ich dann 1 Kapsel Astaxanthin.

Das war das Frühstück. Ihr merkt sicher, dass man allein am morgen schon so viel Wasser zu sich genommen hat, dass es kein Problem darstellt, die gewünschten 2 Liter über den Tag zu trinken. 

Zur Zwischenmahlzeit nehme ich 5 Tabs Spirulina.

Zum Mittag aktiviere ich wieder mit dem Bitterbasenpulver die körpereigene Basenbildung, nehme 3 Kapseln Basencitrat vorm Mittagessen. Zum Mittagessen kommt wieder 1TL Basenquelle, dieses Mal über mein Gericht gestreut und 1 Kapsel Astaxanthin. 

Vorm Abendessen nimmt man einen gestrichenen TL Bentonit in einen Schüttelbecher, gießt es mit 350ml Wasser auf und schüttelt es, bis es sich aufgelöst hat. Dieses sollte man möglichst auf einmal trinken und 30 min vorm Abendessen. Ein großes Glas Wasser sollte idealerweise hinterher getrunken werden, was mir persönlich nicht schwer fällt. 

Es folgt die Aktivierung der Basenbildung durch das Bitterbasenpulver, 3 Kapseln Basencitrat für Basenflut – beides kurz vorm ABendessen. 

Über mein Abendessen streue ich mir noch 1 TL Basenquelle und nehme 5 Tabs Spirulina zu mir.  

Dann kann man den Abend noch mit einem basischen Flussbad ausklingen lassen. Am Wochenende dann am besten mit einem Basenvollbad. Beides dient der Entsäuerung über die Haut.

Das wirkt auf den einen oder anderen vermutlich als erschlagend und ihr fragt euch, wann man das überhaupt schaffen soll. Ich habe das Glück, dass ich zwischen 8 und 10 Uhr morgens auf der Arbeit sein darf. Diese Gleitzeit entlastet mich während der Kur sehr gut.

Was auch eine schöne Idee ist, ist sich für die erste Woche frei zu nehmen, um erstmal in die Routine reinzukommen. Mich persönlich hat es kein Stück belastet, da ich immer wusste, was ich wann esse. Zur Arbeit habe ich mir meistens einen Salat mitgenommen und dann einfach die Präparate in ein Döschen und die Basenquelle im Glas mitgenommen. Ich hatte auch kein Problem damit, dass meine Kollegen mich gesehen haben, wie ich alles zu mir nehme – wir essen meistens zusammen und das in der Mensa an der Uni 🙂

Abgespeckte Variante des Basenfastens

Wer nicht so viel zu sich nehmen möchte, kann es folgendermaßen abwandeln:

Start: Aktiv-Basen-Konzentrat, wenn man auf Zellebene entsäuern möchte. Andernfalls lässt man es weg und trinkt stattdessen ein warmes Glas Wasser mit 1 EL Apfelessig (in bio und naturtrüb). 

3 Kapseln Basencitrate sind sehr empfehlenswert, da es als Basenflut dient. Gerade wenn man Obst und Gemüse aus konventioneller Landwirtschaft einkauft, liegen die Nährwerte nicht mehr in den Mengen vor, wie es eigentlich die Sorte vorsieht. Zudem sind in Lebensmitteln aus konventioneller Landwirtschaft häufig Rückstände von Pestiziden. Dass diese nicht gesund und säurebildend sind, muss hier, glaub ich, nicht erwähnen. 

Spirulina würde ich euch auch sehr ans Herz legen, da man es sogar in seinen Alltag einbauen kann. Es versorgt die Zellen mit Nährstoffen.

Der Mittag würde entsprechend nur noch angereicht werden mit den Basencitrat-Kapseln. 

Vorm Abendessen würde ich das Bentonit beibehalten. Ähnlich wie Spirulina könnt ihr es auch später in euren Alltag hin und wieder einbauen, da es super Gifte ausleitet. Es ist so bindungsfähig, dass es sogar die Wirksamkeit von Medikamenten ausschaltet. Keine Sorge, es bindet nur das „Böse“. 

Anschließend habt ihr für das Abendessen noch die Basencitrate und die Spirulina-Tabs. 

Ich glaube, dass das eine gute Möglichkeit ist, mit der Entsäuerung warm zu werden. Ihr lasst entsprechend nach Wunsch das Aktiv-Basen-Konzentrat weg, sowie das Bitterbasenpulver, die Basenquelle und das Astaxanthin.

Upgrade-Variante des Basenfastens

Möchte man hingegen noch mehr für seine Entgiftung tun, bietet es sich an den Abend mit einer Meditation oder Qi Gong ausklingen zu lassen. Ihr könnt das Basenfasten so weit es geht ausweiten, indem ihr auf eine basische Zahnpasta, Seife und Hautpflege umsteigt.

Denn gerade morgens, nach einer anstrengenden entgiftenden Nacht, braucht der Organismus keine neuen Säuren. Deswegen empfehle ich auch nach dem Basenfasten immer ein basischen Frühstück zu sich zu nehmen. 

Aber die herkömmliche Zahnpasta ist leider säurebildend. Einerseits können wir davon leicht etwas verschlucken. Andererseits wirkt sie bereits im Mund säurebildend und der Körper bekommt gleich über die Schleimhäute neue Säuren. Gleichzeitig versucht er das Milieu im Mund wieder in den Ausgangszustand zu bringen, was Mineralstoffe benötigt. Wenn man dann noch einen Kaffee trinkt, der zu den schlechten Säurebildnern gehört, kann der Organismus nicht von einem gelungenen Start in den Tag sprechen. 

Viel besser ist es tatsächlich mit einem basischen Tee zu starten. Hierzu gehören übrigens alle Kräutertees, die nicht aromatisiert sind. Alternativen zur Zahnpasta findet man nicht nur im Netz zum Kauf, sondern auch zum selber herstellen. 

Ähnlich verhält es sich mit der Hautpflege. Nicht nur, dass die herkömmliche Hautpflege säurebildend ist, sie enthält häufig eine riesige Menge an sehr ungesunden Zusatzstoffen. Mir hilft seit Jahren die App Codecheck, um alles giftige aus meinem Badezimmer zu verbannen. Kürzlich habe ich mal ein Parfum „eingescannt“ und war schockiert! Nun bin ich auf der Suche nach Alternativen 🙂

Basische Haut- und Haarpflege findet ihr übrigens nicht nur zwingend im Netz. So ist bspw. die Marke I+M auch bei Müller zu haben, preislich ok und die Haarpflege ist basisch! Ich kann sie wirklich sehr weiterempfehlen. 

Und für die ganz besonders engagierten: wenn euch das alles noch nicht reicht, dann könnt ihr nach dem 4-wöchigen Basenfasten eine Darmreinigung durchführen. Diese dauert auch 4 Wochen und hierzu kommt noch ein weiterer Artikel. Währenddessen ernährt man sich weiterhin basisch. Und im dritten Monat kann man eine Leberreinigung sowie eine Lymphreinigung anschließen. Auch hierzu werde ich noch etwas schreiben.

 

 



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