Intervallfasten – eine Möglichkeit dich gegen Krankheiten zu wappnen

Photo by Alison Marras

Was kannst du tun, um dich zu entgiften, während du möglichst wenig änderst? Da fällt mir sofort das Intervallfasten ein! Kennst du das schon? Man kennt es auch unter dem Begriff des intermittierenden Fastens. Es lässt sich super in den Alltag integrieren, du hungerst nicht und kannst dich sogar Schritt für Schritt herantasten.  

Was ist Intervallfasten oder intermittierendes Fasten? Und wie kannst du dahin kommen?

Wenn ich ans Fasten denke, dann fällt mir sofort der Verzicht auf jegliches Essen ein und das Rund um die Uhr. Über Tage! 

Intervallfasten meint hingegen ein Fasten über Stunden. Das aber täglich. Wenn du an deinen normalen Tag in der Woche denkst, überlege mal, wann isst du am Abend das letzte Mal? Hierzu gehören auch Snacks vorm Fernsehen. Abendbrot vielleicht um 18Uhr oder 19Uhr? Dann vielleicht noch ein bis zwei Snacks auf der Couch um vielleicht 21Uhr? Und wann fängst du mit der ersten Mahlzeit an? Hierzu gehört auch schon der erste Kaffee. Vielleicht um 7Uhr oder 8Uhr? Das wird bei jedem etwas anders sein. Manche frühstücken gar nicht oder aber erst um 11Uhr. 

Bleiben wir bei dem Beispiel, dass am Abend das letzte Mal um 21Uhr gesnackt wird und um 7Uhr der erste Kaffee kommt. Das würde bedeuten, euer Körper hat Rund 10h Zeit sich zu regenerieren, zu reinigen und zu entgiften. Denn das tut er am liebsten Nachts und am Morgen. Und zwar so lange, so lange ihr über die Nacht bis zur ersten Mahlzeit fastet. Er nutzt die Energie, die nun nicht für die Verdauung und Energiegewinnung genutzt wird und räumt ordentlich auf. 

10h sind nun aber wirklich nur sehr wenig Zeit. Und der Körper braucht im Idealfall 16h. Denn wenn wir ehrlich sind: ernähren wir uns wirklich gesund? Und leben wir wirklich gesund? Wenn wir uns vor Augen führen, was wir tatsächlich essen, trinken, atmen, leben usw. dann müssen wir uns wohl oder übel eingestehen, dass es mittlerweile zu viele Gifte sind: Pestizide auf unseren Lebensmitteln, kritisches Wasser, das wir trinken, verunreinigte Luft, Stress bei der Arbeit, Freizeitstress, ständiges Sitzen und kaum Bewegung. 

Beim Intervallfasten ist daher das Ziel, seine Fastenzeit auf 16h am Tag zu verlängern. Wenn du nun bisher immer 10h gefastet hast, dann kannst du es für eine Woche mal auf 11h verlängern. Dann eine weitere Woche auf 12h, dann auf 13h und auch mal ruhig zwei/drei Wochen bei 13h Stunden bleiben, damit dein Körper sich daran gewöhnt. 

Was erreichst du damit?

Wie ich schon geschrieben habe, gibst du deinem Körper die Chance sich zu entgiften – auf einem angenehmen entspannten Weg. Denn deine Verdauungsorgane bekommen eine Pause. Damit schützt sie vor einem Burnout. Auch eine Bauchspeicheldrüse kann Burnout bekommen, wenn wir rund um die Uhr essen oder an etwas knabbern. Sie ist dann immer nur am Arbeiten und kommt gar nicht zur Ruhe. Wer würde da nicht auch irgendwann in den Streik gehen?

Du kannst damit sogar abnehmen! Und das nachhaltig, also ohne Jo-Jo-Effekt. Denn gerade das abendliche Snacken sorgt nicht nur dafür, dass die Kalorien nicht verbraucht sondern eingelagert werden (als Fette). Ebenso bleibt der Inhalt im Magen liegen und beginnt zu gären. Und ja! Hierbei entstehen natürlich Gifte, die den Körper belasten und dafür braucht der Körper umso mehr Zeit und Aufwand sich zu entgiften. 

Du kannst damit sogar dein Immunsystem stärken! Denn je weniger dein Körper belastet ist, desto eher hat das Immunsystem Kraft und Nährstoffe sich gegen Viren und Krankheiten zu schützen. Andernfalls ist das Immunsystem mit den Giften im Körper beschäftigt und verbraucht die Nährstoffe für die Mahlzeiten. 

Und zu guter letzt: du kannst damit sogar degenerative Krankheiten vorbeugen oder sogar heilen. Hierzu hänge ich dir einen Beitrag an, der zeigt, dass sogar ganzheitliche Kliniken mittlerweile mit dem Ansatz des Fastens arbeiten und Erfolge erzielen. Es reguliert den Blutzucker- und Cholesterinspiegel, kann den Bluthochdruck senken und sich damit auch förderlich auf viele Krankheiten und Genesungen auswirken.

Was unterbricht das Fasten? 

Übrigens: Frühstück heißt auf englisch breakfast – das Fasten brechen. Ist das nicht schön? 🙂 

Auch ein schwarzer Kaffee unterbricht das Fasten. Ein Kräutertee, Wasser (mit oder ohne Zitrone) unterbricht es hingegen nicht. Die Verdauung springt dann nämlich nicht an! Es gibt sogar so gute Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper mit allem wichtigen versorgen, aber ohne die Verdauung zu belasten und damit auch das Fasten nicht brechen. 

Probiere es am besten selber aus und teile gerne deine Erfahrungen hier mit! Ich würde mich sehr darüber freuen!



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.