Ostsee-Reise und die Reise zu sich selbst

Sieben Tage und Nächte an der Ostsee auf Rügen. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie intuitiv wir Menschen eigentlich sind. Wie gesegnet wir sind. Bei der Suche nach einem Urlaub für Enni und mich zog es mich zunächst auf Rügen. Dort nach Hundestränden gesucht, fand ich mich im Nord-Osten der Insel wider. Sonnenaufgang. Also Neubeginn. Und zeitgleich fiel mein Urlaub auf den Vollmond. 

Ich reiste zusammen mit Enni an. Und ein Freund folgte mir, sodass ich von den sieben Tagen fünf in Gemeinschaft war. Alleine angereist, alleine abgereist. Und das finde ich so wunderbar. Es spiegelt das Leben wider! Wir alle kommen alleine auf die Welt und gehen allein. Aber wir entscheiden, mit wem wir die Zeit auf der Erde verbringen wollen. 

Das Gleiche habe ich während meiner Pilgerreise erlebt. Ich schenkte mir zu meinem Master-Abschluss 30 Tage Pilgern – allein. Als meine Reise begann, war ich in der Tat allein. Obwohl sich mir Menschen immer wieder anschlossen, hatte ich das blöde Gefühl, dass sie das aus dem Mangel heraus taten. Das wollte ich nicht. Also lief ich die ersten 10 Tage alleine den Weg. Dann aber schloss ich mich einer Gruppe Spaniern an. Sie respektierten meine Wünsche, wenn ich mich zurückzog, oder auch mal einen Tag allein gehen wollte. Aber sie liessen mich nie wirklich allein. Wir trafen uns immer in der nächsten Herberge. Und selbst am letzten Tag liefen wir gemeinsam in Santiago de Compostela ein. Ich irgendwie allein. Aber ich traf sie bei der Kathedrale. 

Einbruch der neuen Zeit – spürst du sie auch? 

Es heißt, dass wir in einem Zeitalter angekommen sind, indem es nicht mehr um das persönliche Ich geht, sondern um das gemeinschaftliche Wir. Ich weiß nicht, wie du dich fühlst, aber das spüre ich besonders intensiv. Während ich bisher immer allein sein wollte, zieht es mich nun so oft und so stark in Gemeinschaften, in echte Verbindungen mit Substanz. 

Diese Dualität sehe ich nun überall. Es geht so sehr um Gegensätze, die keine sind. Es geht nicht mehr um alte Fragen, die uns beschäftigt haben, wie „Ist er/sie der/die Richtige?“ oder „Ist dieser Beruf meine Berufung?“ oder „Soll ich links oder rechts lang?“. Es geht nicht mehr um große Entscheidungen, sondern um die kleinen. Aber vor allem darum, dass du bei dir selbst bleibst. Dich immer wieder besinnst. Und gerade jetzt im Herbst wird das noch wichtiger. 

Es geht darum, dass du einfach weiter gehst, voran gehst. Nicht stehen bleibst. Hör dabei immer auf deinen Bauch: bringt mir dies Freude? Darf ich einen anderen Weg ausprobieren? 

Dualität in dem Wir und dem Ich

Die Dualität spiegelt sich natürlich auch in dem Wir und dem Ich wider. Wir können nicht nur im Wir sein. Denn nur in der Einsamkeit wächst der Mensch, kommt der Geist zur Ruhe und entwickelt sich weiter. Das kann unterschiedlich sein. Ich brauche noch die Einsamkeit, um das Leben zu verarbeiten. Aber Einsamkeit und Stille geht auch in Gemeinschaft, durch Gruppen-Meditationen bspw. 

Lange habe ich nichts von mir hören lassen +++ Wieso nun so ein Beitrag? 

In der ersten Hälfte des Jahres war ich nach Innen gekehrt. Ich habe viel im Garten getan, mich geerdet. Mich zurechtgefunden, da meine Beziehung nicht mehr in alte Muster passte. Es war reiner Stillstand, der für Tod steht. Daher musste ich meine Energie umleiten. Ich konnte aber nicht mehr im Aussen leben. 

In diesem Urlaub konnte ich mich wieder stärker mit mir selbst verbinden. Ich habe erkannt, dass ich meiner Beziehung keinen Namen geben muss, wenn ich selbst noch nicht so weit bin. Und ich habe gelernt, dass es völlig in Ordnung ist, Dingen und Situationen keinen Namen zu geben, wenn die Zeit dafür noch nicht reif ist. 

Denn der aktuelle energetische und zeitliche Wandel, wirbelt alles so sehr auf, dass das Alte nicht mehr passt. Das Neue ist aber noch nicht da. 

Diesen Blog habe ich mal gestartet, um Menschen ganzheitlich zu begleiten. Durch viele äußere und alte Einflüsse, lernte ich auf diesem Weg, ich solle mich spitzpositionieren. Also nur ein Thema bedienen. Das war dann die Ernährung. Das ist aber nicht ganzheitlich!!!

Das ging soweit, dass ich für das Thema der Ernährung keine Freude mehr empfand. Nun rücke ich alles wieder ins richtige Licht. 

Dieser Blog trägt die Überschrift: alles was dem Körper und der Seele gut tut

Und das nehme ich nun wieder beim Wort. 

Dazu zählt die Ernährung, ganz wesentlich. Aber eben nicht ausschließlich. Dazu zählt auch alles, was die Seele und den Geist nährt. Impulse, die nichts mit Ernährung zu tun haben. 

Die Reise geht hier nun weiter …

Was steht bei mir an? Aktuell lebe ich weder da, noch hier. Mein Wohnsitz ist die Erde und ich pendele sehr viel zwischen Niedersachsen und Ostwestfalen. Aber hier an der Ostsee spüre ich sehr stark, dass es Zeit ist, mir wieder eine Wohnung zu nehmen. Das ist auch einer der nächsten Schritte. 

Sobald ich wieder einen festen Wohnsitz habe, wird es auch wieder mehr Aktivitäten geben: Kuchenzauber, indem wir gemeinsam online backen (gesund, zuckerfrei, oft glutenfrei, immer pflanzlich). Darmkur im Herbst ist einfach ideal. Diese biete ich nun auch wieder an. Mehr Rezepte, Tipps und Tricks. Es wird aber auch mehr zur Spiritualität und der aktuellen Zeit geben. Ich lege seit Jugendtagen Karten, deute Träume und liebe Zwischenmenschliche Beziehungen. Hierzu wird es auch demnächst mehr geben. 

P.S.: Das Heft zum Thema „Wie werde ich Veganer“ ist auch wieder dabei und wird dieses Jahr noch fertig! 

P.P.S.: Wenn du noch Wünsche hast, schreibe sie mir hier oder per Mail sehr gerne! 



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