Süßes Kürbisbrot +++ zuckerfrei, vollwert und pflanzlich

Mitten im Herbst angekommen – immer noch goldig, trocken und einfach so schön! Wie ich den Herbst liebe! Halloween ist nun auch vorbei. Es bleibt der letzte Monat bevor es in die weihnachtlichen Vorbereitungen geht. Lasst uns ihn genießen! 

Das Kürbisbrot ist ein tolles Rezept um den diesjährigen, fantastischen Herbst einzufangen. Es ist sogar vielmehr ein Kuchen: süß, schokoladig, aber immer noch pflanzlich! Probiere es aus!

Rezept

Zutaten

  • 240g Kürbis
  • 180ml Mandelmilch
  • 1TL Vanillepulver (ich nehme eins auf Basis von Erythrit)
  • 2TL Zitronensaft
  • 200g Haferflocken, gemahlen
  • 90g Kokosblütenzucker
  • 85g Mandeln, gemahlen
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2TL Natron
  • 1 Prise Salz 
  • 2,5 TL Wintergewürz (irgendeins, das du finden kannst, mit Ingwer, Zimt und co.)
  • 100g Schokolade (am besten eine ohne Zucker; wenn du keine Drops hast, dann nimm eine Tafel und zerhacke sie in grobe Stücke)

Zubereitung

Als erstes brauchst du Kürbispüree. Dafür werden die 240g Kürbis in grobe Würfel geschnitten, aufs Blech gelegt und im Backofen bei 180Grad 25 min gebacken. 

Anschließend werden sie in einer Schüssel mit einer Kabel zermatscht. 

Die Mandelmilch, das Vanillepulver und der Zitronensaft kommen zum Kürbis hinzu. Alles mixen. Es ist dabei nicht so wichtig, dass das Kürbispüree klümpchenfrei ist. Ich schaffe es auch meist nicht, die Schale komplett zu zermatschen. Das erfolgt dann später ausreichend, wenn der gesamte Teig umgerührt wird. 

In einer zweiten Schüssel werden die Haferflocken mit dem Kokosblütenzucker, den Mandeln, dem Backpulver und Natron, der Prise Salz und dem Wintergewürz gemischt. 

Dann wird das Kürbispüree mit den trockenen Zutaten gemixt. Nicht zu lang, einfach solange, bis ein einheitlicher Teig entsteht. 

Die Schoki unterrühren. Eine (kleinere) Kastenform mit Backpapier auskleiden, Teig einfüllen und mit den restlichen Schokostückchen bestreuen. 

Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 180Grad ca. 35-40 min backen. In der Form etwas auskühlen lassen. Bon Appetit! 

Nice to know:

Mandelmilch ist immer die bessere Alternative, auch wenn hier natürlich eine Hafermilch geht. Mandelmilch ist basisch im Vergleich zur Hafermilch. Somit kannst du so Säurebildner sparen. 

Vanillepulver ist fast immer aus weissem Zucker. Mittlerweile gibt es auch Vanillepaste, die du auch verwenden kannst. Diese ist oft auf Basis von Agavendicksaft. Wenn du ihn selber herstellst, einfach in größerer Menge und dann im Glas lagern, dann kann ich dir als Basis Erythrit sehr empfehlen. Dieser schmeckt pur kalt und etwas metallisch. Aber als Vanillepulver muss man nicht viel nehmen und der kalte Geschmack kommt im Kuchen überhaupt nicht durch. Und du hast automatisch auch einen Säurebildner weniger. Die Alternativen sind nämlich leider säurebildend. 

Haferflocken haben zwar Gluten, aber sie haben eine tolle Nährstoffpower. Willst du den Kuchen so richtig basisch haben, dann kann man gekeimte Haferflocken mahlen. Diese sind nämlich basisch! Nicht gekeimte sind säurebildend. 

Kokosblütenzucker ist eine super Alternative zu herkömmlichen Zucker. Er bleibt zwar säurebildend, ist aber in der Verdauung nicht so schädlich wieder raffinierter oder Rohrohrzucker. Alternativ kann man den Kuchen auch mit Dattelzucker backen. Dann wird’s basisch! 



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