Schlagwort: Entschlacken

Herbst 2022 – Was steht im Herbst alles an?

Herbst 2022 – Was steht im Herbst alles an?

Der laute Sommer ist nun endgültig vorbei. Das Laub verfärbt sich zunehmend in goldene, rötliche und orange Farbtöne. Die Tage werden kürzer und es wird merklich kühler. Die ersten Nieser und Huster im Büro sind nicht mehr zu überhören. Es wird Zeit. Es wird höchste 

Darmkur im Sommer +++ August 2022

Darmkur im Sommer +++ August 2022

Yes! Eine neue Darmkur steht an, an der du teilnehmen darfst! Dieses Mal überarbeitet – aber mit der gleichen Qualität. Voller Power der Natur – über 30 Tage, sodass dein Körper seine Kräfte mobilisieren kann und die Entgiftung einleitet und durchführt.  Ganzheitliches Detoxen bzw. Entgiften 

Was du jetzt mit dem Beginn des Frühlings tun kannst

Was du jetzt mit dem Beginn des Frühlings tun kannst

Deine ersten oder nächsten Schritte in der Entgiftung. 

Ostern ist ein idealer Zeitpunkt, sich eine Deadline zu setzen. Eine Deadline für ungesundes, für eine unliebsame Gewohnheit oder auch Faulheit 🙂 Also, wenn man eigentlich etwas verändern möchte, aber es einfach nicht schafft und den Zeitpunkt immer wieder aufschiebt, bevor man sich ernsthaft dransetzt. 

Solche Feiertage eignen sich hervorragend, um das letzte Mal so richtig zu schlemmen, zu wenig Wasser zu trinken oder kein Grünzeug zu essen. Danach kommt nichts mehr auf die Einkaufsliste, was man eigentlich vermeiden möchte. 

Im Frühling erwacht die Natur. Und jetzt – Mitte April – sieht man schon fast alles aufgrünen oder aufblühen. Es ist naiv zu glauben, dass wir nicht zur Natur gehören und wir dementsprechend keine Phasen, keine Kreisläufe durchlaufen. Auch wir haben Phasen, Zyklen (Menstruation), Kreisläufe – wir reagieren auf den Mond, mal schwächer, mal stärker. Wir kehren im Herbst und spätestens im Winter stärker in uns selbst. Wir ziehen uns mehr zurück. Landen im Januar vielleicht in einer Melancholie. Wenn es nicht am Vitamin-D-Mangel liegt, dann ist es ein natürlicher Prozess, auf den wir hören dürfen. Aber das aktuelle gesellschaftliche Leben und System erlaubt dies nicht. NOCH nicht. 

Im Frühling erwachen aber auch unsere Geister. Wenn wir genau in uns hinein hören oder hinein schauen, dann können wir sogar die zarten, grünen Blätter in uns erahnen. Die Knospen, die sich langsam bilden. Bei uns äußert sich das ganz individuell: von einer Lust aktiv zu werden, über eine kreative Explosion, bis hin zur Reiselust – nach draußen – alten Staub wegwischen, Möbel umstellen, Winterklamotten einmotten und Tulpen hinstellen. 

Dieses Erwachen können wir nutzen. 

Daher nimm dir eine ruhige Minute über Ostern und danach Zeit. Überlege dir, was du nach Ostern anders machen möchtest, worauf hast du so richtig Lust? Was ruft schon seit Wochen, vielleicht Monaten oder gar Jahren nach dir? 

Du hast zwei Möglichkeiten, die ich dir kurz vorstellen möchte. In einem anderen Beitrag gehe ich auf die Möglichkeiten näher ein: 

Du willst etwas loswerden, etwas weglassen? Alte Gewohnheiten? 

Dann hier entlang: 

  •  Du könntest einmal deinen Getreidekonsum überdenken. Und je nach dem, wo du stehst, diesen einschränken oder mal komplett weglassen. Finde leckere Alternativen – denn im Frühling und Sommer ist nichts leichter als das. 
  • Wenn dir vielmehr der Zucker zusetzt und deine inneren Geister dir schon lange flüstern, dass du eigentlich ohne Zucker leben möchtest, dann probiere das mal aus. Mache dir eine 30-Tage-Challenge. Oder Verzichte zunächst nur auf süße Backwaren 🙂 Finde eine Mitte, die zu dir passt! 
  • Auch kann es dich reizen mal gänzlich auf Milchprodukte zu verzichten. Hier rate ich dir 8 Wochen durchzuhalten. Denn bei dem einen oder anderen braucht die Verdauung etwas Zeit, um sich umzustellen. Und dann spürst du so richtig die Vorteile! 
  • Es müssen aber nicht gleich Lebensmittelgruppen sein. Es kann auch einfach nur ein Lebensmittel sein: der Kaffee 🙂 Wir verbinden mit Kaffee so viele Emotionen, dass du vielleicht gar nicht auf Kaffee verzichten möchtest. Aber vielleicht reicht dir schon eine Reduktion auf eine Tasse am Tag? Und immer wenn du die Lust auf Kaffee verspürst, atmest du einmal tief ein und fragst dich ganz ehrlich: was fehlt mir gerade wirklich im Leben, dass ich mit dem Kaffeegenuss kompensieren möchte? Und warte einen Moment … 
  • Auch kann es die bloße ungesunde Nascherei am Abend sein! Auch hier sind oft viele Emotionen versteckt. Aus Erfahrung fällt es vielen besonders schwer diese Gewohnheit fallen zu lassen. Daher empfehle ich hier auf gesunde Naschereien auszuweichen. Halte durch und du wirst merken, dass auch das gesunde Naschen dich bald glücklich macht! 
  • Weißt du: manchmal reicht es auch für den Anfang, wenn du dich gegen Haribo-Tüten entscheidest! Alleine von solchen Gewohnheiten wegzukommen kann schon ein sehr großer Schritt sein! Jetzt gibt es stattdessen immer mehr Beeren, hol dir süße Ananas, die du dir voller Vorfreude aufschneidest und vernaschst. 
  • Im Winter schleicht sich öfter auch das öftere Bestellen des Essens ein 😉 Kennst du das? In den allermeisten Fällen, ist das nicht gesund! Es ist bequem. Auch hier kannst du dir vornehmen, seltener oder gar nicht mehr zu bestellen und lieber selber etwas kochen, was du liebst. 

Oder du möchtest etwas integrieren, etwas Neuem in deinem Leben mehr Raum geben? Neue Routinen vielleicht? 

Dann hier entlang, bitte: 

  • Und ja, klar, ich fange wieder damit an: jeden Morgen ein großes Glas Wasser vor allem anderen. Das sollten wirklich wir alle uns zu Herzen nehmen. Besser noch: 2 – 3 l stilles Wasser am Tag verteilt. Sowas einfaches, aber es kurbelt die Entgiftung an! 
  • Mehr Grünzeug zu integrieren oder zumindest jeden Tag einen Rohkostsalat – das könnte auch eine Idee sein! Da eignet sich vor allem die Mittagszeit ganz besonders. 
  • Du willst mehr? Wie wäre es dann mit täglichem grünen Smoothie am Tag? Also einem grünen Smoothie auf Basis von Blattgrün und Obst und davon 1 l. Ziehe das mal 3 Monate durch und du wirst begeistert 
  • Wenn du zu den fortgeschrittenen gehörst, dann versuche dich mal am intermittierenden Fasten. Versuche die Zeit zwischen deiner letzten Mahlzeit am Abend und der ersten am Morgen immer mehr Zeit zu lassen. Das Ziel sollte auf Dauer bei 16h liegen. Sehr abgefahrene fasten sogar 18-20h. Das ist allerdings für mich persönlich noch nicht praktikabel 🙂 
  • Wenn du einfach etwas neues ausprobieren möchtest, dann hol dir Pilze. Aber Pilze, die fermentieren! Wasserkefirkristalle oder Kombucha. So hast du super leckere, erfrischende und gesunde Getränke – allzeit bereit! Und du tust mal so richtig etwas für dein Mikrobiom! 
  • Oder du unterstützt dein Mikrobiom mit selbstgemachtem Kimchi oder Sauerkraut. Wieso selbstgemacht? Der gekaufte ist fast immer pasteurisiert, also erhitzt. Das überleben die guten Bakterien leider nicht. 
  • Ersetze dein Frühstück durch ein basisches Frühstück. Das ist natürlich immer eine tolle Idee! 
  • Oder du wählst einfach ein Porridge als Frühstück, um endlich vom Frühstücksbrot wegzukommen. 
  • Kräutertees werden leider total unterschätzt. Ihre heilsame Wirkung und die Nährstoffe sind so unterstützend. Mit dem richtigen Kräutertee kannst du deine Entgiftung unterstützen. 

Ic hoffe, du findest hier Inspirationen, die du für dich mitnimmst und umsetzt. Bei mir hat sich tatsächlich wieder Zucker eingeschlichen und ich merke so langsam wieder die Abhängigkeit. Daher steht bei mir ganz oben: Zuckerentzug! Aber auch der Kaffeekonsum wird sehr sehr stark reduziert. Denn im Frühling und Sommer habe ich eh mehr Lust auf Frühlingstees. Zum Beispiel der kühlende Minztee. Minze wächst bei mir auf der Terrasse, die ich jetzt schon abschneide und heiß aufgieße. Purer Genuss! 

Auch gehört das Fermentieren wieder stärker dazu, Wasserkefir ebenso. Mich reizt der Kombucha dieses Jahr besonders, den ich mir anschaffen möchte. 

Was Teigware angeht – da bin ich dieses Jahr auf selbstgemachtes Sauerteigbrot umgestiegen. Mit laaaaanger Gehzeit. Generell möchte ich aber auch wieder mein Frühstück gesünder gestalten. 

Was änderst du in diesem Frühling? Was darf gehen? Was integrierst du als neue Gewohnheit? Was reizt dich besonders? 

Entgiften & Vitalstoffe

Entgiften & Vitalstoffe

Ist dein primäres Ziel deinen Körper zu entlasten, ihn zu reinigen und zu entgiften? Ernährungsgewohnheiten sind das Ergebnis unserer Sozialisation durch die Familie und die Gesellschaft. Neben der gewohnten Routine hängen oft Emotionen an Lebensmitteln oder an Essensritualen. Hier finden also nicht nur Entgiftungen auf 

How-to-Detox: Eine Anleitung zum Basenfasten

How-to-Detox: Eine Anleitung zum Basenfasten

Photo by Monika Grabkowska Photo by Alexander Mils Ich möchte euch hier einen 4-wöchigen Plan zum Basenfasten und somit Entsäuern und Entgiften vorstellen. Diese Anleitung soll nur als Ausgangspunkt dienen, den ihr an eure Bedürfnisse und an euer Leben anpassen könnt. Man kann immer noch 

How to Detox – Wie kann ich mich entgiften?

How to Detox – Wie kann ich mich entgiften?

Photo by rawpixel

Möchte man sich entgiften, den Körper entschlacken und „Altlasten“ loswerden, gibt es viele Wege dies zu tun. Von reinem Fasten über Saftfasten, Smoothiefasten, Kaffee- und Alkoholabstinenz, aber auch digital detox oder die Entgiftung von Leber, Nieren und Lymphen. Ich möchte hier das Basenfasten vorstellen, ein Programm, das den Körper entgiftet und entschlackt. Und das auf Zellebene. Ich habe dabei so viele Vorteile erfahren, dass ich das hier mit euch teilen möchte.
Das Basenfasten ist als ein Teil einer umfangreichen Entgiftung zu verstehen. Es bereitet den Körper darauf vor sich mit anderen Giften, die schwerwiegender sind und die Nieren, Leber und andere Organe betreffen, auseinanderzusetzen. Es kann allein durchgeführt werden oder aber als Vorbereitung für weiteres Detoxen. 
Ich möchte dazu sagen, dass es ein super Start ist und selbst wenn man nicht noch mehr machen möchte: mit dem Basenfasten räumt man schon mit riesigen Müllbergen im Organismus auf! 
Aber probiert es selbst aus – ihr werdet erstaunt sein. 

Basenfasten ist nicht gleich Basenfasten

Selbst beim Basenfasten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Es fängt bei den Lebensmitteln an, die in basenbildend und säurebildend eingruppiert werden. Geht über reines Basenfasten versus Basenfasten mit einer Unterstützung durch giftausleitende Begleitmaßnahmen. Und endet mit der Dauer der Kur. 

Bevor ich auf die drei Aspekte eingehe, möchte ich erstmal allgemein aufs Basenfasten eingehen.

Beim Basenfasten geht es in erster Linie um die Entsäuerung des Körpers. Dies läuft über eine Ernährungsumstellung für idealerweise 1-3 Monate. Dabei ernährt man sich rein basisch, also nicht basenüberschüssig. Eigentlich ist es das auch schon gewesen. Man hat eine Lebensmittel-Tabelle, die einem sagt, was man essen und trinken darf und was nicht. Soweit so gut. 

1-3 Monate klingt für den einen oder anderen sehr lang. Wie es mit der Naturmedizin nun mal so ist, sie braucht ihre Zeit. Und das ist auch gut so. Denn wenn man radikal, bspw. mit purer Rohkost, beginnt, können schnell Entgiftungserscheinungen auftreten. Ihr könnt euch das so vorstellen: Von heute auf morgen wird nur noch gesunde, aktivierende und lösende Nahrung aufgenommen. Die Gifte werden damit gelöst und schwimmen im Körper umher. Dabei ist es so viel, dass der Körper überfordert ist. Das kann sich in Kopfschmerzen, schlechter Laune, Verdauung, Appetitlosigkeit und Erschöpfung äußern. Der Körper nutzt seine volle Energie, die Gifte auszuleiten. Ihr merkt sicher: das ist nicht ganz so schön für ihn. Und für uns auch nicht 😉 

Aber, gerade wenn man das das erste Mal macht, so lohnt es sich! Tastet euch mal für 4 Wochen heran. Und wenn ihr einen Rat benötigt, könnt ihr euch gerne an mich wenden. Beim zweiten Mal könnt ihr die Zeit verlängern. Grundsätzlich ist es empfehlenswert zwei bis drei Mal im Jahr eine Entgiftung durchzuführen. 

Die Entsäuerung des Organismus funktioniert somit über Ernährung. Dies benötigt Zeit. Der Organismus nutzt die Basenflut um überschüssige Säuren auszuleiten und füllt die Depots mit basischen Mineralien wieder auf. Das merkt man an festeren Nägeln, gesünderer Kopfhaut und Haaren und besserer Haut. Wie ich in einem anderen Artikel beschrieben habe, nutzt unser Organismus das Bindegewebe um überschüssige Säuren, die nicht mehr ausgeleitet werden können, als Depot. In der Hoffnung mit der nächsten Basenflut diese loswerden zu können. In Folge dessen werden beim Basenfasten Säuren aus dem Bindegewebe gelöst und ausgeleitet. 

Ich hatte in den ersten Tagen bereits Erfolge. Da man auf getreidehaltige Kost verzichtet und somit auch auf Brot, entspannte sich mein Darm. Diese Anspannung kam, heute weiß ich es, in meinem Fall vom Getreide. Vielleicht kennt ihr das: es ist kein richtiger Blähbauch mit Gasen, sieht aber so aus und er fühlt sich hart an. Am morgen ist der Bauch wieder flach, aber gleich mit dem Frühstück kommt die Kugel zurück. Beim Basenfasten hatte ich den ganzen Tag über einen entspannten und flachen Bauch.  

Welche Lebensmittel sind erlaubt? Welche sind basenbildend?

Sucht man im Netz nach Säure-Basen-Tabellen, wird man schnell fündig. Sucht man nach der Klassifikation einzelner Lebensmittel wird man stutzig. Manche Tabellen ordnen bestimmte Lebensmittel als Säurebildner ein, andere wiederum als Basenbildner. Was stimmt denn nun? Hier habe ich erklärt, wie es zu unterschiedlichen Klassifikationen kommt. Da ich mich an der vom Zentrum der Gesundheit (ZdG) orientiere, fallen deutlich mehr Lebensmittel in die Gruppe der Säurebildner. 

Sucht man im Netz nach Säure-Basen-Tabellen, wird man schnell fündig. Sucht man nach der Klassifikation einzelner Lebensmittel wird man stutzig. Manche Tabellen ordnen bestimmte Lebensmittel als Säurebildner ein, andere wiederum als Basenbildner. Was stimmt denn nun? Hier habe ich erklärt, wie es zu unterschiedlichen Klassifikationen kommt. Da ich mich an der vom Zentrum der Gesundheit orientiere, fallen deutlich mehr Lebensmittel in die Gruppe der Säurebildner. 

Grundsätzlich gilt:

  • Alles, was verarbeitet ist, ist säurebildend.
  • Obst und Gemüse ist basenbildend.
  • Dabei ist es wichtig, dass es nicht aus der Dose kommt und nicht verarbeitet ist. Besonders basenbildend sind Salate und Kräuter. Je grüner und dunkler, desto basenreicher. 
  • Getreide ist ein Säurebildner. Auch Dinkel. Aber hier gibt es einen Trick 😉
  • Pilze sind basenbildend.
  • Nur folgende Nüsse sind basisch: Erdmandeln, Mandeln und Maroni
  • Süßungsmittel: Xylit und Stevia sind basisch. Agavendicksaft, Honig und Kokosblütenzucker sind säurebildend.
  • Gewürze sind basenbildend. 
  • Selbstgemachte Smoothies sind basisch.
  • Kräutertees und Wasser (ohne Kohlensäure) sind basisch. Grüner Tee ist säurebildend. 
  • Butter und Sahne (in Bio-Qualität) werden als neutral eingestuft. 
  • Fast alle Milchprodukte, sowie Fisch und Fleisch sind säurebildend. 

ZdG bietet eine schöne Tabelle an, die ihr hier herunterladen könnt.

Wenn dir das zu viel ist, kannst hier mal schauen, ob du vielleicht noch leichter starten möchtest, aber dennoch tolle Ergebnisse erzielen kannst!

Als ich mit dem Basenfasten anfing, hatte ich Schwierigkeiten gute basische Rezepte zu finden. Und vor allen Dingen, die preiswert sind, keine expliziten Lebensmittel benötigen, die man nur von einem Anbieter bekommt, und den Vorgaben von ZdG entsprechen. 

Erst nach und nach gelang es mir basische Kost in meinen Alltag zu integrieren. Mir fiel allerdings auf, dass viele basische Rezepte sehr kohlenhydratlastig waren, was an sich nicht schlimm ist. Mein Freund wies mich als Sportler darauf hin, dass man doch hin und wieder auf den Eiweißgehalt achten sollte. Daher gebe ich hier bei den Rezepten auch immer wieder die Makronährstoffe an, da sie den einen oder anderen interessieren könnten. 

Wie kann ich die Ausleitung der Gifte, Säuren und Schlacken unterstützen?

Zur Unterstützung gibt es eine Reihe an Möglichkeiten und es hängt ganz davon ab, wieviel Zeit wir im Alltag aufbringen können und möchten. Schließlich soll die Entsäuerung nicht zum Stress führen, was ja einen Säurebildner darstellt. Eine konkrete Anleitung mit einer leichten Variante und eine Upgrade-Variante könnt ihr hier nachlesen.

Ich stelle euch folgendes vor:

  • die Sango Meereskoralle zur Remineralisierung
  • Basencitrate zur Remineralisierung
  • Bitterstoffe zur Anregung körpereigener Basenproduktion
  • Bentonit zur Ausleitung von Giften
  • Basenquelle (wie der Name es schon sagt)
  • Astaxanthin und Spirulina
  • Aktiv-Basen-Konzentrat für die intrazelluläre Entsäuerung 
  • Basenbäder zur Entsäuerung über die Haut
  • Bürstenmassagen

Ganz oben auf der Liste sollte nicht nur viel Wasser trinken stehen. Schließlich hilft Wasser Säuren abzutransportieren. Sondern die Reminalisierung des Organismus, das heißt das Zurückgeben und Auffüllen unserer Mineralienreserven. Das kann zum Beispiel durch das Untermischen der Sango Meereskoralle in die täglichen 2 Liter Wasser geschehen. Durch das Abfüllen des Wassers hat es mich immer daran erinnert auch wirklich die 2 Liter auszutrinken. 

Eine weitere Unterstützung erhält man von Basencitraten. Basencitrate sind organische Mineralstoffverbindungen, die man in Kapselform erwerben kann. Diese sind hochbasisch und helfen dem Körper sich mit Mineralien zu versorgen. Wenn man zu Basencitraten greift, sollte man darauf achten, dass sie aus vier Mineralstoffen bestehen: Kalium, Magnesium, Calcium und Zink. Dabei gilt es auf einiges zu achten. 

Calcium und Magnesium sollten in einem Verhältnis von 2:1 bestehen. Dieses ist das Ideal für unseren Organismus. Deshalb ist auch die Sango Meereskoralle so empfehlenswert, da sie von Natur aus dieses Verhältnis von Calcium und Magnesium erfüllt. Sowohl Basencitrate wie auch die Sango Meereskoralle haben eine hohe Bioverfügbarkeit. Weiterhin sollte man darauf achten, dass keine weiteren Stoffe beigefügt sind. Idealerweise enthalten die Kapseln noch natürliches Zitronenpulver (nicht Aromen!), da Citrate aus Zitrusfrüchten stammen und sie durch weitere Begleitstoffe aus der Frucht bei der Verstoffwechselung aufwerten.

Eine weitere Möglichkeit den Entgiftungsprozess zu unterstützen sind Bitterstoffe. Bitterstoffe finden sich zum Beispiel im Grünzeug. Sie sind nicht nur super für die Leber, ja, sie sind sogar wahres Balsam für die Leber, sondern regen auch die körpereigene Basenproduktion an. Ausserdem stimulieren sie die Verdauungssäfte und bereiten den Körper auf die anstehende Nahrungsaufnahme vor. Bitterstoffe können bspw. über Tees eingenommen werden (Löwenzahn, Schafgarbe, Kardamom oder Engelwurz etc.) oder als Bitter-Basenpulver. Letzteres ist ein Gemisch aus bitterhaltigen Kräutern. Man nimmt 1/4 Teelöffel davon auf die Zunge und das vor jeder Mahlzeit. Anfangs empfand ich das noch als unangenehm bitter und das, obwohl ich Bitteres sehr mag. Aber es stimmt, dass man sich ziemlich schnell daran gewöhnt!

Bentonit stellt ein Produkt dar, dass ich euch sehr ans Herz legen kann. Hierbei handelt es sich um eine Mineralerde, die Gifte an sich bindet und so ausleitet. Hierzu zählen schädliche Bakterien, Schwermetalle, Pestizidrückstände und noch anderes. Bentonit kann man nicht nur während der Darmreinigung zu sich nehmen, sondern es auch in seinen Alltag in geringeren Mengen einbauen, sodass man seine Entgiftungsorgane, wie die Leber oder die Nieren, entlastet. Ich nehme es auch immer dann zu mir, wenn mein „Bauch“ Schwierigkeiten hat etwas zu verdauen. Ich bekomme ziemlich schnell ein richtig wohliges Gefühl – eine Art Erleichterung. 

Was man auch machen kann, ist eine Basequelle über sein Essen zu streuen oder es im Wasser aufzulösen und zu trinken. Basenquellen sind nichts anderes als hochbasisches Gemüse, das zu Pulver verarbeitet wurde. Dadurch nimmt man eine Extraportion Basen zu sich oder aber wirkt einem Säurelastigen Essen entgegen. Es schmeckt sehr nach Gemüsebrühe. Ich fand es wirklich toll und kann es empfehlen. Zugegeben, das ist eines der Dinge, auf die man auch verzichten kann, wenn es einem zu viel ist. 

Astaxanthin und Spirulina stellen zwei außergewöhnliche Hilfsmittel dar. Während der Entgiftung arbeiten die Zellen auf Hochtouren, sie sind beansprucht und benötigen einer größeren Aufmerksamkeit in Form von Antioxidantien – um die Zellen vor freien Radikalen zu schützen. Somit übernimmt Astaxanthin den Zellschutz, während Spirulina Zellnahrung bedeutet und die Zellen mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt. Spirulina enthält neben Beta-Carotin, Vitamin C und E, Selen und eine riesen Menge an Chlorophyll. Diese Nährstoffbombe eignet sich nicht nur während einer Entgiftungskur. Man kann sie sogar täglich zu sich nehmen und damit seinen Zellen einen riesigen Gefallen erweisen. 

Wenn ich schon von Zellen spreche, dann muss auch zwingend das Aktiv-Basen-Konzentrat vorgestellt werden. Anfangs habe ich noch gefragt, wie man genau entsäuern möchte. Beim Basen-Konzentrat handelt es sich um ein hochbasisches Wasser, das einen pH-Wert von 10,5 bis 11 hat. Es dient der Entsäuerung auf der intrazellulären Ebene. Ein Körper kann derart von Säuren belastet sein, dass das Gewebe und andere Pufferzonen nicht mehr ausreichen, um die Säuren einzulagern. Da aber das oberste Ziel, das Blut im pH-Wert unverändert zu belassen, ist, nutzt der Organismus mittlerweile aus großer Verzweiflung heraus die Zellen. Dabei stopft er die überflüssigen Säuren in die Zellen. Die Zellen erkranken und können nicht mehr mit Nährstoffen reagieren. 

Unsere Zellen haben alle eine Ladung: negativ, wenn sie gesund sind, positiv, wenn sie krank sind. Unsere Nährstoffe sind allerdings positiv geladen. Folglich können kranke/ übersäuerte/ positiv geladene Zellen nicht mehr mit den Nährstoffen reagieren und ihre Säuren loslassen und sich so entgiften. Dafür bedarf es des Aktiv-Basen-Konzentrats als Unterstützung. Dieses ist nicht nur hochbasisch, sondern auch mit negativ geladenen Ionen versetzt, damit die kranken, positiv geladenen Zellen reagieren. Wer dazu den chemischen Prozess genauer nachlesen möchte, kann dies gerne hier tun. Wichtig ist hierbei, dass durch das Freisetzen der Säuren aus den Zellen, der Körper in seiner Ausleitung bspw. mit Bentonit unterstützt werden sollte. 

Zum Schluss möchte ich noch zwei weitere Maßnahmen vorstellen: die Basenbäder und die Bürstenmassagen. Hierbei handelt es sich um die Entsäuerung über die Haut. Da die Haut auch eines unsere wichtigsten Entgiftungsorgane darstellt, können wir hier mit basischen Fußbädern oder ganzen Basenbädern helfen. Dazu kann man im Grunde sogar einfaches Kaiser Natron nutzen. Man gibt ca. 1 TL zum Fußbad oder 1EL ins Badewasser. Wichtig ist, dass man keinen weiteren Badeschaum oder Salz mit beimischen sollte. Nach einer halben Stunde fängt der Organismus an über die Haut die Säuren abzugeben. Der pH-Wert des Wassers sinkt entsprechend. Die Bürstenmassagen regen vor allem den Lymphfluss an, sowie die Durchblutung. Dies hilft die Lymphen in Bewegung zu halten und unterstützt sie bei ihrer entgiftenden Arbeit. 

Es gibt eine Reihe an Möglichkeiten sein Basenfasten und damit seine eigene Entsäuerung zu unterstützen. Ein paar habe ich hier vorgestellt. Nicht alle sind gleich wichtig oder gleich effektiv. In einem anderen Artikel stelle ich eine mögliche vierwöchige Entsäuerungskur vor, die ich selber mache.