Was macht grüne Smoothies so besonders und gesund? Teil 1 (meine Erfahrungen)

 

Photo by Alina Karpenko on Unsplash

Grüne Smoothies. Vor paar Jahren so gehypt und heute nur noch nebenher erwähnt. Aber das wird der Wirkung von grünen Smoothies nicht gerecht. Zu viele Vorteile bringen sie mit sich, als das man sie nur hier und da mal sieht. Deswegen darf hier auch kein Beitrag dazu fehlen. Das Rezept zu meinem Basic-Green-Smoothie mit Spinat findet ihr hier.

Meine Erfahrung

Meine ersten grünen Smoothies habe ich getrunken, nachdem mir das Buch von Victoria Boutenko in die Hände gefallen ist – und zwar 2013, als ich mit der 100%igen veganen Ernährungsweise begann. Meine Natur ist von Neugierde getrieben und so trank ich täglich, jeden Morgen einen Liter grünen Smoothie vorm Frühstück. Und ich war begeistert. Während ich einige positive Effekte allein durch die vegane Ernährung vernahm, waren die Effekte der grünen Smoothies so durchschlagend, dass ich Monate lang dabei blieb.

Welche Effekte waren das?

Ich hatte zwar immer schon einen guten Schlaf, aber mit den grünen Smoothies schlief ich wie ein Baby: auf dem Rücken, ohne mich zu bewegen, durchschlafend. Hände hinterm Kopf zusammengefaltet oder nach oben, angewinkelt, gestreckt.

Meine Mittagstiefs verschwanden. Mein Heißhunger war weg. Wenn ich sonst Appetit auf Süsses hatte, war nun mein Appetit auf Obst programmiert.

Meine Krämpfe und Schmerzen mit dem Eintritt der Periode gehörten nach 10 Jahren der Vergangenheit an. Und nach heutigen weiteren Recherchen ist klar: die grünen Smoothies entsäuerten meinen Körper und entlasteten damit die entsäuernde Wirkung (=Krämpfe) bei der Periode.

Und das Interessante war auch: der Umfang meiner Oberschenkel nahm ab! Obwohl ich schon immer schlank war, hatte ich hier und da durch relativ ungesunde Ernährung in den Zwanzigern auch leichte Ablagerungen von Fett und Schlacken. Und das, obwohl ich drei bis vier Mal die Woche intensiven Sport (wie Boxen, Ausdauersport und auch Yoga) getrieben habe. Das war mir allerdings nicht bewusst! Erst als mit den Smoothies meine Beine schlanker wurden, wurde mir das klar.

Ich war begeistert.

Heute …

Nun, irgendwann gewöhnt man sich an diesen Zustand und ich trank sie nicht mehr täglich – der Alltagsstress holte mich ein. Was absolut in Ordnung war, da Smoothies in solchen Mengen eher kurweise getrunken werden sollten – also etwa drei Monate lang.

Allerdings realisierte ich irgendwann, dass ich, wenn überhaupt, nur noch ein- oder zweimal im Monat einen trank. Meine Krämpfe kamen langsam, schleichend wieder zurück. Und wurden schlimmer, wenn ich am Ende meines Zyklus Milchprodukte zu mir nahm.

Ich bin lernfähig 🙂 und so begann ich wenigstens immer die Tage vor den Tagen etwas grünen Smoothie zu trinken. Und siehe da: es funktioniert wie ein Lichtschalter: ohne Smoothies -> Schmerzen; mit Smoothies -> Entspannung.

Heute begreife ich diesen Prozess.

Die Smoothies halfen meinem Säure-Basen-Haushalt auf die Sprünge, obwohl ich damals noch nichts davon gehört hatte. Das reduzierte einerseits die schmerzliche Periode. Denn mit der Periode werden auch Säuren ausgeleitet. Und je mehr Säuren, desto schmerzlicher. Andererseits lieferte das Grünzeug meinem Körper viele basische Nährstoffe. Die Schlacken, die sich langsam an meinen Oberschenkel absetzten, lösten sich. Da es quasi „frische“ Schlacken waren, hat der Körper sie sofort losgelassen und entsorgt.

Die gleichzeitige Abnahme des Heißhungers auf Zucker, reduzierte meine Zuckerzufuhr und damit einen der größten Säurebildner. Es war wie ein Dominoeffekt. Und mein Körper sagte mir deutlich, was er wollte!

Nur Positives! Aber kaum einer spricht davon!?

Als ich all diese Erfahrungen gemacht habe, wollte ich es in die Welt hinaustragen. Leider fehlte mir da die nötige Kompetenz. Heute möchte ich das nachholen, weil ich gemerkt habe, dass zwar Smoothies an sich sehr populär sind. Da gibt es viele Anhänger und auch viele Gegner. Aber bei grünen Smoothies?

Klar, Google spuckt unzählige Seiten dazu aus. Aber gerade beim Thema Gesundheit wünsche ich mir mehr Präsenz. Denn das ist, meines Erachtens nach, eine der leichtesten Methoden seinem Körper regelmäßig etwas richtig Gutes zu tun, mit gesunden grünen Smoothies. 

In Teil 2 werde ich näher auf die klaren Vorteile (nicht nur persönliche Erfahrungen) und Nährstoffe von grünen Smoothies eingehen, sodass es vielleicht den einen oder anderen inspiriert eine Grüne-Smoothie-Kur auszuprobieren.



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